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Monster Truck, True Rockers

Monster Truck sind zurück! Am 14. September erscheint ihr brandneues Album
„True Rockers“ bei Mascot Records / Mascot Label Group.


Nachdem sie vor zwei Jahren das mächtige „Sittin‘ Heavy“ veröffentlicht hatten, spielten sie in den 18 darauf folgenden Monaten über 150 Shows. Sie supporteten Größen wie Nickelback, Billy Talent, Black Stone Cherry, Volbeat, The Temperance Movement, Jane’s Addiction, Rob Zombie, Alter Bridge und Deep Purple. Viele Konzerte ihrer bis dahin größten Europa-Headlinertour waren ausverkauft und sie spielten hunderte Mainstage Festivalslots wie dem Ramblin‘ Man Fair (UK), Download (UK), Rock on the Range (USA), Shiprocked (USA) und
Rock in Vienna (Ö).

Während der Tour hatten sie stets ein Aufnahmegerät dabei und so entstanden die ersten Ideen zu „True Rockers“. Sie schickten das neue Material regelmäßig ihrem Produzenten Dan Weller (SiKth, Young Guns, Enter Shikari) zu. „Wenn die Inspiration zuschlägt, nutze sie, sonst geht sie verloren.“, sagt Frontmann und Bassist Jon ‚Marv‘ Harvey. „Sobald Du denkst, dass es ein guter Song werden könnte, arbeite sofort weiter daran. Inspiration ist etwas sehr Kostbares.“ Im Juli 2017 kehrten sie schließlich in die Echo Mountain Studios in Asheville, North Carolina, zurück, um das neue Album aufzunehmen.

„True Rockers“ ist der Sound einer Band, die völlig loslassen kann. „Wir möchten, dass die Leute so viel Spaß wie möglich haben, wenn sie unsere Musik hören.“ Gitarrist Jeremy Widerman fügt hinzu: „Gleich zu Beginn könnt Ihr hören, wie ich Marv anschreie und dieser Vibe zieht sich durch das ganze Album hindurch: Wir vier sind in einem Raum, schreien uns an, machen uns über uns selbst lustig und haben jede Menge Spaß dabei.“

Bereits der Opener „True Rocker“ ist mit Gastsänger und Mr. „I Wanna Rock“ Dee Snider (Twisted Sister) ein Statement. „Dee ist ein wahrer Rocker, niemand wäre perfekter für diesen Song als er.“, erklärt Harvey. „Thunderstruck“ ist eine weitere Naturgewalt. Ursprünglich entstand er bei den Sessions zu „Sittin‘ Heavy“, schaffte es jedoch nicht auf das Album. „Eigentlich sollte ich den Leadpart spielen, doch es fühlte sich an wie großes, klaffendes Loch. Wir arbeiteten daran und ersetzten diesen Teil durch eine Orgel. Seitdem klingt er großartig.“, sagt Widerman. „Devil Don’t Care“ trieft vor Bluesrock und befasst sich mit Menschen, die streng in ihrer Religion verwurzelt sind. Das tiefgründige und emotionale „Undone“ erzählt von Menschen, die die mit ihren Suchten und dem Gefühl der Hoffnungslosigkeit kämpfen, während der letzte Song des Albums, „The Howling“ sich mit der Frage beschäftigt,
ob Geister wirklich existieren.

Monster Truck_True Rockers_Album Cover_CD_900px_2Das Album schien bereits fertig zu sein, doch Monster Truck spukten noch jede Menge weiterer Ideen im Kopf herum. Schließlich hatten sie die Möglichkeit, mit den preisgekrönten Produzenten Gavin Brown und Maia Davies zusammen zu arbeiten. So entstanden die Songs „Evolution“, „Young City Hearts” und “Hurricane”. “Wir hatten die Chance, mit zwei fantastischen Hitmakern zusammen zu arbeiten, das war großartig. Denn was dabei herauskam ist anders, als alles, was wir je zuvor getan hatten. Wir hatten die Möglichkeit, zu experimentieren und etwas zu riskieren, dadurch hat das Album viele neue Farben bekommen.“, freut sich Harvey.

Widerman fügt hinzu: „Eigentlich wäre es fast kein Monster Truck Album geworden, wenn wir nach dem vermeintlichen Ende nicht noch ein paar Songs aufgenommen und verstärkt hätten, was in unseren Augen schon eine starke Platte war.“ Harvey ist seit dem letzten Album Vater geworden und dieser lebensverändernde Moment hatte eine große Auswirkung auf das Songwriting. Wo „Sittin‘ Heavy“ eher ernsthaft klingt, wirkt „True Rockers“ wie die
pure Lebensfreude.

2019 feiern Monster Truck ihr zehnjähriges Bestehen und in dieser Zeit haben sie bereits Unglaubliches erreicht. „Ich glaube, Du musst wissen, wo Du herkommst, ansonsten weißt Du nicht, wo Du hingehen sollst.“, erklärt Harvey. „Du darfst Deine Wurzeln nie vergessen. Monster Truck entstand aus einer Partylaune heraus und ich könnte mir nichts Besseres wünschen. Ich bin so glücklich, dass ich das tun kann, was ich möchte.
Ausdauer zahlt sich aus.“

Diese Essenz zieht sich auch durch „True Rockers“: eine Band, die sich 2009 zum Spaß gegründet hat, tourt inzwischen um die Welt, weil sie sich mit ihren Fans verbunden haben. „True Rockers“ ist das dritte Album der Kanadier und verspricht, die Welt erneut platt zu walzen. Sie werden alte und neue Fans auf ihrer wilden Reise mitnehmen und es wird sich anfühlen, als hätten sie gerade erst begonnen.

Widerman lächelt: „Wenn ich an unsere Anfänge zurückdenke, glaube ich, dass ich schon damals wusste, das Monster Truck etwas Besonderes werden wird. Bereits nach den ersten Proben wurde mir klar, dass dies nicht nur einfach eine Band sein würde, die einen Plattenvertrag unterschreibt und auf Tour geht. Es war eher ein ‚Holy Shit, das ist besser als alles zuvor! Wie kann ich die Jungs nur davon überzeugen?‘.“

I know who I am, A true rocker, I am a true rocker, I feel the music from inside baby, from within, I'm good to go on just about anything, No time for brakes we move full speed ahead, I know who I am, a true rocker” True Rocker. Sagt Monster Truck nie, dass Rock tot ist. Er lebt und hinterlässt eine Flammenspur rund um den Globus. Don’t fuck with the Truck.

Das Video zu „Evolution“ ist hier zu hören: https://youtu.be/FNOgfs-OyHo.


Joe Bonamassa. Foto: Rick Gould

Joe Bonamassa. Foto: Rick Gould

Joe Bonamassa, Redemption

Joe Bonamassa meldet sich mit seinem brandneuen Studioalbum zurück. „Redemption“ erscheint am 21. September via Provogue / Mascot Label Group.

„Redemption“ ist nicht nur das 13. Studioalbum des zweifach für den Grammy nominierten Bluesrocktitans, es ist auch das dritte Album in Folge mit komplett eigenem Material. Er zeigt sich ambitionierter und vielseitiger denn je, definiert sich wieder einmal neu und sprengt die Grenzen des Bluesrock. Zwölf Songs spiegeln die Wiedergeburt, die er derzeit durchlebt, wider. „Es passieren gerade Dinge in meinem Leben, von denen ich dachte, dass ich sie nie erleben würde. Es fühlt sich an wie eine Auferstehung. Ich spüre Reue und Akzeptanz. Manchmal ist es sehr schmerzhaft, doch ich weiß, dass ich daran wachsen werde.“, erklärt Bonamassa.

Auf „Redemption“ hat Bonamassa einige der talentierten musikalischen Köpfe aus Nashville um sich versammelt: Tom Hambridge, James House, Gary Nicholson, Richard Page, Dion Dimucci und natürlich seine langjähriger kreativer Partner Kevin Shirley. „Aus meiner Sicht als Produzent ist es bei Weitem das bislang herausforderndste und vielseitigste Album, das Joe je aufgenommen hat.“, sagt dieser.

Das Album wurde in verschiedenen Studios weltweit aufgenommen, darunter den Blackbird Studios (Nashville), The Cave Australia (Sydney), Studio At The Palms (Las Vegas), Criteria Hit Factory (Miami) und Addiction Sound Studios (Nashville). Mit von der Partie waren erneut Anton Fig (Schlagzeug), Michael Rhodes (Bass), Reese Wynans (Keyboards), Lee Thornburg und Paulie Cerra (Horns), Gary Pinto (Vocal Harmony) sowie Mahalia Barnes, Jade McRae und Juanita Tippins (Background-Gesang). Außerdem brachte Shirley zwei neue Gitarristen mit ins Spiel: Kenny Greenberg und Doug Lancio. “Zwei zusätzliche Gitarristen mit in der Band zu haben, war extrem interessant, denn es ermöglichte mir, auf eine ganz neue Art und Weise zu spielen.”, sagt Bonamassa.

Kevin Shirley fügt hinzu: „Ich versuche immer, mit Joe unterschiedliche Dinge auszuprobieren und ihn in verschiedene Richtungen zu lenken. Das macht es spannend, denn dadurch testet er seine Grenzen aus. Beim letzten Album ersetzte ich den Keyboarder durch zwei neue Schlagzeuger, denn ich wollte, dass Joe einen härteren Sound spielt. Diesmal wollte ich zwar immer noch diese Härte von ihm, aber gleichzeitig auch Interaktion. Das Ergebnis
ist sensationell.“

„Evil Mama“, der Opener des Albums, ist nicht nur ein wohlgesonnener Gruß an Led Zeppelin, sondern überzeugt auch mit seinem tiefen Groove. Das Rockabilly-lastige „Freddie King Boogie“ und „King Bee Shakedown“ sind wahre Hüftschwinger, während Bonamassa auf „Molly-O“ eine tragische Geschichte erzählt. Die zeitlosen Hardrock-Riffs erinnern an sein Nebenprojekt Black Country Communion. Auf „Pick Up The Pieces“ beschwört er den Geist von Tom Waits herauf.

Der Wunsch nach Erlösung und Rettung, aber auch eine gewisse Stärke und Ermächtigung ziehen sich wie ein roter Faden durch das Album. Der Titeltrack offenbart dies bereits in den ersten Zeilen: ‘She took the fire as she was leaving, no forgiveness and no confession, now I'm sifting through the cold grey ashes, looking for peace and my redemption.”

Bonamassa erklärt: „Ich spüre, dass meine neuen Songs sowohl textlich als auch musikalisch tiefgründiger sind. ‚Self-Inflicted Wounds‘ ist einer der besten Songs, die ich je geschrieben habe. Und er basiert auf persönlichen Erlebnissen.” Der Song offenbart Wut und Frustration, doch zugleich auch Vergebung: “You got a lot of nerve blaming someone else, for your mistakes, you got a lot of nerve offerin' up your help, when you can't carry your weight… You never get away with trying to tell yourself, one of your own lies, you never get away holding back those tears, try not to cry.”
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„Auf ‚Self-Inflicted Wounds‘ schließt sich der Kreis erneut.“, fügt Shirley hinzu. „Es ist eindeutig Joes tiefgründigster und dunkelster Bluessong, ein Meisterstück der Verzweiflung. Doch das ermöglichte ihm einen ganz neuen Blick auf den Blues, er hat ihn völlig
neu erfunden.“

Auf „The Ghost Of Macon Jones” tauscht Bonamassa den Gesang mit dem Countrysänger Jamey Johnson aus Nashville. „Just Cos You Can Don’t Mean You Should“ ist hörbare, von Albert King inspirierte, Bluesrock-Euphorie. “I‘ve Got Some Mind Over What Matters” ist eine pure Wehklage des Giatrristen, während die herzzerreißende Geschichte auf dem akustischen „Stronger Now In Broken Places“ verspricht, dass das Leben weitergehen und man irgendwann wie Phoenix aus der Asche wieder auferstehen wird. Jim Moginie (Midnight Oil) ist darauf auf an der Gitarre und Kate Stone an der Opsilon Handpan zu hören. Die intensiven musikalischen Reise beendet Bonamassa schließlich mit traditionellen Bluesrock auf „Love Is A Gamble.“

Auf „Redemption“ liegen Licht und Schatten dicht beieinander. Auf jede tiefe Emotion folgen pure Momente der Freude, eingerahmt von musikalischem Handwerk auf höchstem Level und Bonamassas meisterhaftem und vielseitigem Gitarrenspiel. „Dieses Album ist eines der besten, die ich je geschrieben habe. James House ist ein Nationalheiligtum, genauso wie Tom Hambridge, Gary Nicholson, Gordon Kennedy und Danny Flowers.“, erklärt der Gitarrist. „Ich bin wirklich gespannt darauf, wie die Leute reagieren werden, wenn sie es hören. Es ist etwas komplett anderes.“

„Redemption“ ist nicht nur Joe Bonamassas bislang kreativster Höhepunkt, sondern auch der Nachfolger des 2016 erschienenen „Blues Of Desperation“. Sein letztes Album stieg auf Platz drei der Deutschen Album Charts ein, erreichte die Top Ten in Europa sowie Platz zwölf der Billboard Charts. In den letzten zwei Jahren tourte er unermüdlich und spielte ausverkaufte Shows rund um den Globus. 2017 veröffentlichte er „BCCIV“, das vierte Album der wiedervereinigten Supergroup Black Country Communion (mit Glenn Hughes, Jason Bonham und Derek Sherinian), das seine bislang höchste Chartplatzierung auf Platz 6 in Deutschland erreichte. Es folgten ein gemeinsames Album mit Bluessängerin Beth Hart („Black Coffee“) sowie seine unglaublichen Livealben „Live At The Greek Theatre“ (2016), „Live At Carnegie Hall: An Acoustic Evening“ (2017) sowie „The British Blues Exlosion“ (2018).

Joe Bonamassa ist ein Bluesrockgitarrist ohne Konkurrenz und ein absoluter Ausnahmekünstler. „Es macht immer noch Spaß, obwohl ich das schon so lange mache. Es ist spannend, unerforschte Gewässer zu erkunden.“

Das Video zum Titelsong “Redemption“ ist hier zu sehen: https://youtu.be/wDe-dI3c5d0.

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