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Essays & Stories

KlasseChristian Baron, Maria Barankow (Hrsg.), Klasse und Kampf

Erschreckend, wichtig, spannend, erhellend, berührend – also unbedingt lesen!

Was bedeutet es, in einem reichen Land in Armut aufzuwachsen? Zur „Unterschicht“ zu gehören und dafür ausgelacht und ausgegrenzt zu werden? Sich von seinem Herkunftsmilieu zu entfernen, aber die eigenen Wurzeln nicht verraten zu wollen? Und dennoch im neuen Milieu nie wirklich anzukommen?

Deutschland gibt sich gerne als ein Land, in dem Klasse unsichtbar ist. In dem die Chancen auf Bildung und Wohlstand für alle gleich sind. Klasse und Kampf räumt mit diesem Mythos auf. 14 Autor*innen schreiben in persönlichen Essays über Herkunft und Scham, über Privilegien und strukturelle Diskriminierung, über den Aufstieg und das Unwohlsein im neuen Milieu. Zusammen ergeben ihre Stimmen ein vielschichtiges Manifest von großer politischer Kraft.

Mit Beiträgen von Christian Baron, Martin Becker, Bov Bjerg, Arno Frank, Lucy Fricke, Kübra Gümüsay, Schorsch Kamerun, Pinar Karabulut, Clemens Meyer, Katja Oskamp, Sharon Dodua Otoo, Francis Seeck, Anke Stelling, Olivia Wenzel.

Christian Baron, Maria Barankow (Hrsg.), Klasse und Kampf, Claassen Hardcover, (https://www.ullstein-buchverlage.de), 224 Seiten, ISBN 9783546100250, 20 Euro.

 

Christopher Clark, Gefangene der ZeitChristopher Clark,
Gefangene der Zeit

Beeindruckende Essays.
Gekonnt, klug und unglaublich lesenswert.

Was hat der Brexit mit Bismarck zu tun? Was verbindet die antike Alexanderschlacht bei Issus mit der Schlacht gegen Napoleon bei Jena 1806? Was lehren uns Psychogramme aus dem Dritten Reich über Gehorsam und Courage? Und wie lässt sich Weltgeschichte schreiben, ohne dabei dem Eurozentrismus verhaftet zu bleiben? Christopher Clark, der mit seinen Büchern über Preußen und den Beginn des Ersten Weltkriegs Millionen Leser begeistert hat, beweist mit seinem neuen Band, wie vielfältig seine Interessen als Historiker sind. In insgesamt
13 ebenso klugen wie elegant geschriebenen Essays, die hier erstmals auf Deutsch vorliegen, zeigt er, wie sehr historische Ereignisse und Taten, Vorstellungen von Macht und Herrschaft über die Zeiten hinweg fortwirken – bis heute.

Christopher Clark, Gefangene der Zeit, DVA (https://www.randomhouse.de),
gebundenes Buch, 336 Seiten, ISBN 978-3-421-04831-8, 26 Euro.

 

Adjei-Brenyah_NFriday_Black_200853Nana Kwame Adjei-Brenyah, Friday Black

Stories mit Herz, ehrlich, brutal, dystopisch – wunderbar. Der Überraschungsbestseller aus den USA.

Selten war ein Debüt ähnlich kraftvoll, mitreißend und ungewöhnlich: Nana Kwame Adjei-Brenyah erzählt in zwölf verstörenden Storys von Liebe und Leidenschaft in Zeiten von Gewalt, Rassismus und ungezügeltem Konsum. Wie fühlt es sich an, im heutigen Amerika jung und schwarz zu sein? Welche Spuren hinterlässt alltägliche Ungerechtigkeit? In einer unkonventionellen Mischung aus hartem Realismus, dystopischer Fantasie und greller Komik findet der US-Amerikaner eine neue Sprache für die brennenden Themen unserer Zeit.

Nana Kwame Adjei-Brenyah, Sohn ghanaischer Eltern, wurde 1990 in Spring Valley, New York, geboren, studierte Fine Arts und unterrichtet heute Creative Writing an der Syracuse University. Sein Debüt »Friday Black«, ein New York Times-Bestseller, errang den PEN-Jean Stein Book Award 2019, stand auf der Shortlist für den Dylan Thomas Prize 2019 und auf der Longlist der Andrew Carnegie Medal for Excellence in Fiction. Universal Pictures hat sich die Filmrechte an der Titelgeschichte seines Debüts gesichert.

Nana Kwame Adjei-Brenyah, Friday Black, Penguin (https://www.randomhouse.de), Hardcover, 240 Seiten, ISBN 978-3-328-60129-6, 20 Euro.

 

postheroischeUlrich Bröckling, Postheroische Helden - Ein Zeitbild

Anregend und erhellend! Fazit: Der Held lebt. Aber unsterblich ist er nicht! Warum das eine gute Nachricht ist, zeigt dieses fulminante Buch.

Heldenfiguren gelten heute als suspekt: zu viel Pathos, zu viel Männlichkeitsausdünstungen, zu viel moralischer Zeigefinger. Wir leben, heißt es, in postheroischen Zeiten. Gleichzeitig hat sich die Faszination von Heldengeschichten nicht erschöpft, ja, der Fragwürdigkeit heroischer Vorbilder steht ein schier unstillbarer Heldenhunger gegenüber, der reichlich bedient wird. Lebensretter werden ebenso heroisiert wie Klimaaktivistinnen und Whistleblower, Superhelden bevölkern Filme und Computerspiele, und der Spitzensport liefert kontinuierlich heroisierbares Personal. Mit der globalen Konjunktur populistischer Führergestalten kehren schließlich Heldendarsteller auch auf die politische Bühne zurück.

Ulrich Bröckling nimmt diese Gleichzeitigkeit heroischer und postheroischer Leitbilder zum Anlass, den Platz des Heroischen in der Gegenwartsgesellschaft auszuloten. Dazu zeichnet er die Reflexionsgeschichte des Heroismus in der Moderne nach, besichtigt das Figurenkabinett zeitgenössischer Heldinnen und Helden und fragt nach den affektuellen und normativen Dimensionen von Heldenerzählungen sowie nach den Aspekten ihrer Relativierung und Verabschiedung.

Ulrich Bröckling, Postheroische Helden - Ein Zeitbild, suhrkamp (https://www.suhrkamp.de), 277 Seiten, ISBN 978-3-518-58747-8, 25 Euro.

 

dreizehn-voodoo-erzaehlungen-2Gary Victor,
Dreizehn Voodoo-Erzählungen

Gary Victor at its best. Stories, die es in sich haben.

Inspektor Azémar jagt einen Mörder, der seine Opfer zu Brei stampft. Madame Honoré ahnt nicht, was für ein Gericht ihr Schwiegersohn ihr gerade serviert … Kerou wiederum wird von dem Magier, dem er seine gesamte Karriere verdankt, eine schier unlösbare Aufgabe gestellt, aber für einen Sitz im Senat ist er zu allem bereit … Wie in Der Blutchor entfaltet Gary Victor sein Talent, die Abgründe des Lebens und des Menschen auszuleuchten. Schwarzer Humor vom Feinsten.

Gary Victor, geboren 1958 in Port-au-Prince, ist der meistgelesene Gegenwartsautor Haitis. Mehrere seiner Figuren wurden zu feststehenden Typen. Dieuswalwe Azémar, der Inspektor aus Schweinezeiten (2013), Soro (2015) und Suff und Sühne (2017), ist auch im deutschsprachigen Raum auf dem besten Weg dazu: Alle drei Bücher konnten sich auf der Krimibestenliste (ZEIT bzw. FAS/DLF Kultur) und auf der Litprom-Bestenliste Weltempfänger platzieren.

Gary Victor, Dreizehn Voodoo-Erzählungen, Litradukt Verlag (www.litradukt.de),
ISBN 978-3-940435-27-9, 9 Euro.

 

ReiseberichteMatthias Debureaux,
Die Kunst, andere mit seinen Reiseberichten zu langweilen

Unterhaltsam, böse und klug: Matthias Debureaux über „Die Kunst, andere mit seinen Reiseberichten zu langweilen".
Reisen bringt das Bedürfnis mit sich, von seinen Reisen zu erzählen. Früher am gefürchteten Dia-Abend, heute mit einem endlosen Strom aus Posts, Pics und Messages. Mit dem Handbuch von Matthias Debureaux lernt man, wie sich der Erlebnisbericht weiter ausbauen lässt, welche Wendungen uns ins optimale Licht rücken, und zwar noch vor der Abreise, während der Tour und nach der Rückkehr sowieso. Jeder darf sich wiedererkennen; unser Lachen über den albernen Touristen meint uns selbst. Unterhaltsam, böse und klug: In einer Mischung aus Satire und Kulturgeschichte erzählt Debureaux von einer der großen Schwächen unserer Gesellschaft und wie sie auf die Spitze getrieben wird.
Matthias Debureaux, Die Kunst, andere mit seinen Reiseberichten zu langweilen, Nagel & Kimche (www.hanser-literaturverlage.de), 112 Seiten, ISBN 978-3-312-01021-9, 12 Euro.

 

Markus Dosch, Von einem, der auszog, einen Engel zu kaufenMarkus Dosch, Von einem, der auszog, einen Engel zu kaufen

Geschichten des Münchner Autors Markus Dosch – ein literarischer Querschnitt durch sein ereignisreiches Leben. Seine Erzählungen und Kurzgeschichten sind ein Rückblick auf ein segens- und arbeitsreiches Leben, ein Querschnitt durch alle Lebens- und Schaffensphasen:
Die Kindheit und Jugend im Dorf Allach bei München in einer schweren Zeit, dann das lange, erfüllte Arbeitsleben mit seinen Alltagsquerelen, unerfüllten Hoffnungen und Phantasien, und schließlich das ideenreiche, träumerische Alter mit seinem inneren Aufbegehren gegen das Schicksal mit all seinen Freuden, Rückschlägen und versäumten Gelegenheiten. Markus Dosch ist nicht nur durch seine Bücher bekannt, sondern auch durch seine witzigen, humorvollen Lesungen, auf denen er viele der hier veröffentlichten Texte mit seinem typisch Münchner Humor vorgestellt hat. Hier also für alle Fans und die, die es hoffentlich noch werden, ein Querschnitt aus dem literarischen Schaffen des Autors aus mehreren Jahrzehnten.
Markus Dosch, Von einem, der auszog, einen Engel zu kaufen, edition blaes
(www.editionblaes.de), 8,90 Euro. Übrigens: Der Autor verkauft sein Buch direkt –
signiert und gern mit Widmung.

 

Rivka Galchen, Amerikanische ErfindungenRivka Galchen,
Amerikanische Erfindungen

Die Erzählungen der kanadisch-amerikanischen Autorin Rivka Galchen, «Amerikanische Erfindungen» verbinden Psychologie, Philosophie und Naturwissenschaften und führen ihre Protagonisten wie Leser immer wieder auf neues Terrain. So geht es, wenn man lernt, der eigenen Wahrnehmung
nicht zu trauen.

In einer dieser blühend phantasievollen Storys laufen einer Frau ihre Möbel davon. In einer anderen nimmt die Erzählerin eine Bestellung für Knoblauch-Huhn entgegen, ohne dem hungrigen Anrufer zu sagen, dass sie gar keine Imbiss-Bude ist. In einer dritten Erzählung geht es um Ehe, Beziehung und Einsamkeit. Eine Frau ignoriert beharrlich, dass ihr Mann einen Blog mit dem Namen Ich-hasse-meine-Frau-Dot-Blogspot-Dot-Com betreibt. All diese Storys, die zunächst so tun, als entstammten sie unserem realistischen Alltag, öffnen jählings verborgene Pforten in Schicksale und Welten, die uns nicht so vertraut sind. Ob die davonlaufenden Möbel, die Mysterien des Tunguska-Ereignisses, ein durch Geräusche sprechendes Haus oder die Finessen des Zeitreisens – das Phantasierte und das Erlebte, das Banale und das Erhabene sind in Galchens Welt nur durch eine zart irisierende Wahrnehmung getrennt. Wundersames geschieht, und zugleich stehen die Storys in geheimem Austausch mit kanonischen Erzählungen der Weltliteratur, von Gogols «Nase» über Keats «Ode an eine griechische Urne» bis hin zu Borges' «Aleph».
Rivka Galchen, Amerikanische Erfindungen, Rowohlt Hardcover (www.rowohlt.de),
208 Seiten, ISBN 978-3-498-02529-8, 19,95 Euro.

 

Annette Pehnt, Lexikon der AngstAnnette Pehnt, Lexikon der Angst

Faszinierende Lektüre. Ein Stundenbuch für die Manteltasche – kleine Geschichten, skurril und doch immer berührend.
Zum Beispiel: Die bedrückende Angst vor der Stille. Die schwarze Angst vor der Einsamkeit. Die verwirrende Angst vor der Ablehnung. Die heiße Angst vor dem Spott. Unsere Angst hat viele Gesichter. Messerscharf ergründet Annette Pehnt unsere Ängste, wie sie uns auf Schritt und Tritt verfolgen, uns lächerlich machen und todtraurig, hellwach und zutiefst unsicher. Sie lähmen uns, halten uns einen Spiegel vor, fressen uns auf und befeuern uns. Die Angst ist ein Alleskönner, deshalb kennt sie jeder.
Annette Pehnt, Lexikon der Angst, Piper Taschenbuch
(www.piper.de), 176 Seiten, kartoniert,
ISBN 978-3-492-30642-3, 8,99 Euro.

 

HaendlerErnst-Wilhelm Händler,
Versuch über den Roman
als Erkenntnisinstrument

Hoch inspirierenden Kulturtheorie.
Literatur kann dem Menschen zu Erkenntnissen verhelfen, die die Wissenschaften nicht liefern können. Insbesondere der Roman als umfassendste Literaturgattung eröffnet uns einen forschenden Blick auf uns selbst und die Gesellschaft. Zur Klärung der Frage, was der Roman für uns leisten kann, zieht Ernst-Wilhelm Händler Ideen und Begriffe aus der Systemtheorie, der Logik, Neurologie und Robotertechnik heran. In kompakter und hochkonzentrierter Form klärt er zunächst die Voraussetzungen des menschlichen Erkenntnisstrebens – Bewusstsein, Sprache, Erinnerung, Wahrnehmung und Gefühle –, um zu einer ganz eigenen, hoch inspirierenden Kulturtheorie zu finden.
Ernst-Wilhelm Händler, Versuch über den Roman als Erkenntnisinstrument, S. Fischer
(www.fischerverlage.de), Hardcover, ISBN 978-3-10-002199-1, 19,99 Euro.

 

GernhardtRobert Gernhardt,
Hinter der Kurve -
Reisen 1978-2005

Amüsant und interessant zu lesen.
Dass der Dichter, Maler und Satiriker Robert Gernhardt zeitlebens ein großer Reisender war, bezeugen viele seiner Texte und Zeichnungen. Darüber hinaus hat er seine Erlebnisse und Beobachtungen in diversen Ländern Europas und der Welt in seinen legendären ›Brunnen-Heften‹ dokumentiert. Eine Auswahl dieser Notate wurde nun erstmals zusammengestellt und ergibt einen Reiseführer der besonderen Art: Quer zum kosmopolitischen Mainstream rückt Gernhardts scharfer, kluger, teils ironischer, teils melancholischer Blick auf Land und Leute, Architektur und Kunst, Natur und Tourismus beliebte Reiseziele in ein ungewohntes Licht.
Robert Gernhardt, Hinter der Kurve - Reisen 1978-2005, S. Fischer Verlag
(www.fischerverlage.de), Hardcover, ISBN 978-3-10-025513-6, 19,99 Euro.

 

Pulphead_2John Jeremiah Sullivan,
Pulphead - Vom Ende Amerikas


In dem Sammelband sind 15 Artikel und Reportagen enthalten, die Sullivan seit 1999 in unterschiedlichen Publikationen veröffentlicht hat. Ein fantastisches Panoptikum der Vereinigten Staaten, von dem man immer wieder überrascht wird. Und gespannt das nächste Essay angeht.
Kann man ganz Amerika in ein Buch packen? Geschichte und Gegenwart? Popkultur und Frömmigkeit? Glänzende Oberfläche und enttäuschte Versprechen? Mit Pulphead hat John Jeremiah Sullivan bewiesen, dass das möglich ist. In der Tradition von Meistern wie Tom Wolfe und Hunter S. Thompson verwischt er die Grenze zwischen Literatur und Journalismus, Erzählung und Reportage, Hochliteratur und Unterhaltung, Hemingway und Hollywood. Wie in einem Panoptikum entsteht aus Artikeln über Axl Rose, christliche Rockfestivals, Reality TV, die Tea-Party-Bewegung, vergessene Naturforscher und den heruntergekommenen Süden das Panorama eines Landes, das der Rest der Welt immer weniger versteht.
Pulphead löste im Herbst 2011 in den USA wahre Jubelstürme aus: Das Buch fehlte auf keiner Jahresbestenliste, Kritikerpapst James Wood schrieb im New Yorker, genau so müsse man im neuen Jahrtausend schreiben und verglich Sullivan mit dem großen David Foster Wallace.
John Jeremiah Sullivan, Pulphead - Vom Ende Amerikas, edition suhrkamp
(www.suhrkamp.de), Klappenbroschur, 416 Seiten, ISBN 978-3-518-06890-8, 20 Euro.

 

ScheerbartChristian Welzbacher,
Meine Welt ist nicht von Pappe
Ein Paul Scheerbart-Lesebuch

Diese Sammlung ist wahrlich nicht von Pappe, sondern brilliant, erfrischend skurril und äußerst unterhaltsam.
Anders als in Brehmers »Die Welt in 100 Jahren«, das 1910 erschien, galt Paul Scheerbarts Interesse nicht wissenschaftlich fundierten Zukunftsszenarien, sondern dem Urgrund des Seins. Des Menschen Größe wie seine Kleinheit verdichtet er literarisch im Zentrum seines Werks und in der Öffentlichkeit stellt er beides durch die eigene Person zur Schau. Scheerbarts Lebens- und Arbeitsstil als Bohemien und heiliger Trinker galt Zeitgenossen als Naturereignis. Doch Paul Scheerbart, geboren 1863 in Danzig, gestorben 1915 in Berlin, gehörte trotz seiner Trinkerei zur intellektuellen Elite der Weimarer Zeit. Er saß in der Tafelrunde von August Strindberg, die sich regelmäßig im »Schwarzen Ferkel« traf und zu der auch Knut Hamsun, Richard Dehmel und Edvard Munch gehörten. Er ließ sich am berühmten »Verbrechertisch« von Otto Erich Hartleben nieder und verkehrte mit Johannes Trojahn, dem Herausgeber des Kladderadatsch. Er war befreundet mit Herwarth Walden und Alfred Kubin, mit Bruno Taut und seinen Mitstreitern von der »Gläsernen Kette«.
Neben seinen Aufzeichnungen zum »Perpetuum Mobile, seinen Notizen über die »Glasarchitektur« und seiner Flugschrift zum »Luftmilitarismus« finden wir in diesem Band auch einige Texte von Freunden und Bewunderern, u. a. von Erich Mühsam, Walter Benjamin
und Ernst Rowohlt.
Christian Welzbacher, Meine Welt ist nicht von Pappe, Parthas Verlag Berlin
(www.parthasverlag.de), 240 Seiten, ISBN 978-3-86964-062-4, 19,90 Euro.

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